Region Brüssel · Brüssel

Brüssel Sehenswürdigkeiten

Brüssel macht es dir nicht leicht. Die Stadt hat keine kompakte Altstadt wie Brügge, sondern verteilt ihre Höhepunkte über mehrere Viertel und zwei Ebenen: unten die Grand-Place mit den engen Gassen, oben der Kunstberg mit den großen Museen. Wer diese Zweiteilung einmal verstanden hat, läuft deutlich weniger und sieht deutlich mehr.

Diese Liste sortiert die zwanzig wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach Bedeutung, nicht nach Laufweg. Darunter stehen zwei Tagesrouten, die wirklich funktionieren, eine Tabelle mit den Orten, für die du vorher ein Zeitfenster brauchst, und eine ehrliche Liste von Dingen, die ihren Ruf nicht verdienen.

Brüssel Sehenswürdigkeiten
Foto: Christoph Radtke, CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Auf einen Blick

  • RegionRegion Brüssel-Hauptstadt
  • Namen vor OrtBruxelles (französisch), Brussel (niederländisch)
  • UNESCOGrand-Place seit 1998, Horta-Wohnhäuser seit 2000
  • Zeit für die Liste2 bis 3 Tage
  • Beste ReisezeitApril bis Juni, im Juni regnet es im Mittel an 10 Tagen
  • AnreiseZug bis Bruxelles-Central, danach alles zu Fuß oder mit der Metro

Die Top 20 in Brüssel

Jeder Eintrag sagt dir, was dich erwartet und ob sich der Weg lohnt. Die Reihenfolge ist eine Rangliste: Wenn du nur einen Tag hast, arbeitest du von oben nach unten.

1 Grand-Place

Der geschlossenste große Platz Europas, seit 1998 UNESCO-Welterbe. Goldverzierte Gildehäuser rundum, dazu das gotische Rathaus. Du kommst durch eine schmale Gasse, und dann steht alles auf einmal vor dir.

Abends ist der Platz beleuchtet und deutlich leerer als am Nachmittag. Alles zur Geschichte, zu den Häusern und zum Blumenteppich steht auf der Seite zur Grand-Place.

2 Manneken Pis

Die berühmteste Enttäuschung der Stadt: eine Bronzefigur von gut einem halben Meter an einer Straßenecke, umringt von Handykameras. Trotzdem gehört der kurze Abstecher dazu, wenn du die Geschichte dahinter kennst.

Mehr über die Legenden, die Kostümsammlung und die beiden Gegenstücke Jeanneke Pis und Zinneke findest du beim Manneken Pis.

3 Königliche Galerien Sankt Hubertus

Die Galeries Royales Saint-Hubert, auf Niederländisch Koninklijke Sint-Hubertusgalerijen, wurden 1847 eröffnet und gehören zu den ältesten überdachten Einkaufspassagen Europas. Glasdach, Marmor, ein Kino und ein Theater unter einem Dach.

Hier sitzen mehrere alteingesessene Chocolatiers. Wenn dich das Thema interessiert, lies vorher, was belgische Pralinen von Supermarktware unterscheidet.

4 Kathedrale St. Michael und St. Gudula

Gotische Doppelturmfassade auf einem Hügel zwischen Ober- und Unterstadt, Baubeginn 1226. Innen helle Wände, riesige Glasfenster aus dem 16. Jahrhundert und eine Barockkanzel, die eine ganze Geschichte erzählt.

Das Kirchenschiff kostet keinen Eintritt, Krypta und Schatzkammer sind getrennt. Details auf der Seite zur Kathedrale.

5 Kunstberg und Königlicher Palast

Der Mont des Arts oder Kunstberg ist die Terrasse, von der aus du über die Unterstadt bis zum Rathausturm schaust. Oben schließen der Königsplatz und der Königliche Palast an, der nur im Sommer öffnet.

Von hier erreichst du fast alle großen Museen in wenigen Minuten. Die Wegbeschreibung steht bei Kunstberg und Königlicher Palast.

6 Königliche Museen der Schönen Künste

Bruegel, Rubens, van Dyck und der sterbende Marat von Jacques-Louis David, dazu das unterirdische Fin-de-Siècle-Museum. Für Kunstinteressierte ist das der wichtigste Ort der Stadt.

Plane mindestens zwei Stunden ein, sonst rennst du. Was wo hängt, steht bei den Königlichen Museen.

7 Magritte-Museum

Die größte Magritte-Sammlung der Welt, chronologisch über drei Etagen. Du fährst nach oben und arbeitest dich nach unten durch sein Leben.

Eigenes Ticket, eigener Eingang am Königsplatz, am Wochenende oft ausgebucht. Mehr im Magritte-Museum.

8 Musikinstrumentenmuseum

Das MIM sitzt im Old-England-Gebäude, einem Jugendstil-Kaufhaus mit schwarzer Eisenfassade. Über tausend Instrumente, Kopfhörer, die beim Näherkommen automatisch den passenden Klang abspielen.

Ganz oben liegt ein Café mit Dachterrasse und Blick über die Stadt. Das Haus gehört zum Rundgang über den Kunstberg.

9 Belgisches Comic-Zentrum und Comic-Route

Ein ehemaliges Kaufhaus von Victor Horta, heute Museum für die neunte Kunst. Tim und Struppi, Lucky Luke und die Schlümpfe sind hier keine Kinderkultur, sondern Nationalstolz.

Draußen geht es kostenlos weiter: über fünfzig große Comicwände verteilen sich über die Innenstadt. Die Route steht beim Comic-Zentrum.

10 Atomium

Neun Kugeln aus dem Jahr 1958, 102 Meter hoch, von innen begehbar. Von der obersten Kugel siehst du bei klarem Wetter weit über die Region, direkt daneben liegt Mini-Europa.

Metro bis Heysel oder Heizel, in der Hochsaison vorher buchen. Alles zum Ablauf beim Atomium.

11 Sablon und Marolles

Oben das Antiquitätenviertel rund um den Sablon mit Pralinengeschäften und der Kirche Notre-Dame du Sablon, unten das alte Arbeiterviertel Marolles mit dem täglichen Trödelmarkt auf dem Vossenplein.

Zwei Viertel, die direkt nebeneinander liegen und sich fremd bleiben. Beschreibung bei Sablon und Marolles.

12 Justizpalast und Aussicht am Place Poelaert

Der Justizpalast von Joseph Poelaert ist ein Koloss aus dem 19. Jahrhundert und steht seit Jahrzehnten teilweise im Gerüst. Der Grund herzukommen ist der Platz davor: freier Blick über die halbe Stadt.

Ein gläserner Aufzug bringt dich von dort kostenlos hinunter in die Marolles.

13 Jubelpark und Autoworld

Ein Triumphbogen von 1905 in einem großen Park, dahinter drei Museen: Armeemuseum, Autoworld und Kunst und Geschichte. Zusammen ergibt das mehr Ausstellungsfläche, als du an einem Tag schaffst.

Der beste Plan für einen Regentag. Details im Jubelpark.

14 Horta-Museum und Jugendstilviertel

Victor Hortas eigenes Wohnhaus in Saint-Gilles, innen ein Treppenhaus aus Licht, Glas und geschwungenem Eisen. Vier seiner Brüsseler Wohnhäuser stehen seit 2000 auf der UNESCO-Liste.

Rundherum lohnt der Spaziergang durch die Straßen mit den Jugendstilfassaden. Route beim Horta-Museum.

15 Europaviertel

Glas, Beton und Fahnen: Hier arbeiten die EU-Institutionen. Das Parlamentarium und das Haus der Europäischen Geschichte erklären den Betrieb ohne Eintritt, das Berlaymont-Gebäude siehst du von außen.

Am Wochenende ist das Viertel fast menschenleer. Was sich lohnt, steht beim Europaviertel.

16 Waterloo

Das Schlachtfeld von 1815 liegt südlich der Stadt. Auf dem Löwenhügel führen 226 Stufen nach oben, darunter erklärt das unterirdische Mémorial die Schlacht.

Als halber oder ganzer Tagesausflug machbar, auch ohne Auto. Anfahrt und Ablauf bei Waterloo.

17 Museum für Naturwissenschaften

Das Institut royal des Sciences naturelles zeigt die Iguanodon-Skelette, die 1878 in einem Kohlebergwerk bei Bernissart gefunden wurden. Eine ganze Herde, komplett erhalten, aufgestellt in einer riesigen Vitrine.

Die stärkste Dinosaurierhalle Europas und der sicherste Treffer, wenn Kinder dabei sind. Das Museum liegt am Rand des Europaviertels.

18 Train World

Das Eisenbahnmuseum in Schaerbeek nutzt den historischen Bahnhof und eine dunkle Halle dahinter, in der die Lokomotiven wie Ausstellungsstücke inszeniert sind. Belgien hatte 1835 die erste Dampfeisenbahn des europäischen Festlands.

Mit dem Zug in wenigen Minuten vom Nordbahnhof erreichbar.

19 Königliche Gewächshäuser von Laeken

Ein Glaspalast aus der Zeit von Leopold II., der nur wenige Wochen im Frühjahr für Besucher öffnet. Wenn dein Reisetermin passt, ist das der ungewöhnlichste Programmpunkt der Stadt.

Die Termine stehen jedes Jahr neu auf der Seite des Königshauses. In derselben Ecke liegt auch das Atomium.

20 Zoniënwald

Der Buchenwald am Südrand der Stadt, französisch Forêt de Soignes, niederländisch Zoniënwoud, gehört seit 2017 zum UNESCO-Welterbe der alten Buchenwälder. Hohe, gerade Stämme, kaum Unterholz, im Herbst goldbraun.

Mit der Tram bis zum Ter Kamerenbos, dann zu Fuß weiter. Der schönste Ausgleich nach zwei Museumstagen.

Knapp nicht in der Liste

Vier Orte haben es nur deshalb nicht in die Top 20 geschafft, weil sie ein besonderes Interesse voraussetzen. Das Viertel um Sainte-Catherine, niederländisch Sint-Katelijne, war früher der Binnenhafen mit dem Fischmarkt. Heute liegen dort die Fischrestaurants der Stadt und abends die besseren Kneipen, tagsüber gibt es wenig zu sehen.

Die Hallepoort, französisch Porte de Hal, ist das letzte erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Befestigung und beherbergt ein Museum zur Stadtgeschichte. Die Brauerei Cantillon in Anderlecht braut noch immer Lambic mit wilder Gärung und lässt sich besichtigen, ein Pflichttermin für alle, die sich für belgisches Bier interessieren. Und das Parc de Bruxelles oder Warandepark zwischen Palast und Parlament ist der Ort, an dem die Stadt mittags Pause macht.

Tipp: Die Nummern 1 bis 12 liegen alle im Fünfeck der Innenstadt und sind zu Fuß erreichbar. Für 10, 13, 14, 16, 18, 19 und 20 brauchst du Metro, Tram oder Zug. Plane sie nicht am selben Tag ein.

Zwei Routen, die wirklich funktionieren

Tag 1, Unterstadt und Kunstberg. Start um neun an der Grand-Place, solange die Reisegruppen noch nicht da sind. Von dort zum Manneken Pis, durch die Königlichen Galerien, dann hinauf zur Kathedrale. Nach dem Mittagessen über den Kunstberg zu den Königlichen Museen und ins Magritte-Museum. Abends noch einmal zurück auf die beleuchtete Grand-Place.

Tag 2, Norden und Osten. Morgens mit der Metro zum Atomium, weil dort später die Schlangen stehen. Zurück in die Stadt, Mittagspause im Sablon, danach entweder Comic-Zentrum oder Jubelpark. Wer lieber draußen ist, hängt stattdessen das Europaviertel und den Zoniënwald an.

Tag 3, wenn du länger bleibst. Vormittags Horta-Museum und Jugendstilspaziergang durch Saint-Gilles, nachmittags Waterloo. Ein dritter Tag lohnt sich auch als Puffer, denn Brüssel ist eine Stadt, in der man hängen bleibt. Wie viele Tage sinnvoll sind, steht im Brüssel-Guide.

Zwei Regeln machen jede dieser Routen besser. Erstens: Lege pro Tag höchstens ein großes Museum ein, sonst verschwimmt alles. Zweitens: Wechsle zwischen Ober- und Unterstadt nicht öfter als zweimal am Tag, denn zwischen beiden liegen jedes Mal Treppen oder ein Umweg über die Rolltreppen. Wer das beachtet, läuft in Brüssel deutlich weniger und sieht mehr.

Wo du ein Zeitfenster brauchst

Spontan geht in Brüssel vieles, aber nicht alles. Diese Übersicht spart dir Wartezeit:

Ort Vorher buchen?
Magritte-Museum Ja, am Wochenende und in den Ferien fast immer nötig
Atomium Ja, in der Hochsaison und an Feiertagen
Königliche Museen Meist nicht, bei Sonderausstellungen schon
Parlamentarium Kostenlos, aber Sicherheitskontrolle, Zeitfenster empfohlen
Königlicher Palast Kein Ticket, nur im Sommer geöffnet, Schlange am Eingang
Comic-Zentrum Nein, außer bei Regen am Wochenende
Gewächshäuser Laeken Ja, die wenigen Frühjahrswochen sind schnell voll

Tickets: Die städtischen Museen verkaufen ihre Zeitfenster jeweils selbst, eine gemeinsame Buchungsplattform gibt es nicht. Kaufe für Magritte und Atomium online, für alles andere reicht die Kasse vor Ort. Wenn du an mehreren Tagen in Museen willst, rechnet sich eine Museumskarte, die es beim Tourismusbüro und online gibt.

Zur offiziellen Website

Was du getrost auslassen kannst

Die Restaurants direkt an der Grand-Place und in der Rue des Bouchers, auf Niederländisch Beenhouwersstraat, sind laut, teuer und mittelmäßig. Wo du stattdessen isst, steht unter Essen und Trinken in Brüssel.

Die Hop-on-hop-off-Busse lohnen sich in Brüssel weniger als anderswo, weil das Zentrum kompakt ist und die Busse im Verkehr stehen. Metro und Tram sind schneller und billiger, siehe Verkehr in Brüssel.

Und das Schokoladenmuseum an der Grand-Place ersetzt keinen Besuch bei einem echten Chocolatier. Weitere Fehler, die fast alle machen, sammelt die Seite mit den Brüssel-Tipps.

Achtung: In Brüssel gilt eine Umweltzone. Wer mit dem eigenen Auto anreist, muss sein ausländisches Kennzeichen vorher online registrieren, sonst droht ein Bußgeld. Am einfachsten stellst du den Wagen an einem Park-and-Ride ab und fährst mit der Metro weiter.

Gut zu wissen: Jedes Schild in Brüssel steht zweisprachig, französisch und niederländisch. Rue de la Loi und Wetstraat sind dieselbe Straße, Bruxelles-Midi und Brussel-Zuid derselbe Bahnhof. Sobald du weißt, dass jeder Ort zwei Namen hat, wirst du dich nicht mehr verlaufen.

Wenn es nicht klappt

  • Wenn es voll istAm vollsten ist es zwischen elf und sechzehn Uhr rund um Grand-Place und Manneken Pis. Geh früh oder abends hin und lege die Museen in die Mittagszeit, dann drehst du den Strom um.
  • Wenn es regnetDer Jubelpark mit drei Museen unter einem Dach, die Königlichen Museen und das Comic-Zentrum füllen problemlos einen Regentag. Die Königlichen Galerien sind überdacht und verbinden zwei Viertel trocken miteinander.
  • Mit KindernMuseum für Naturwissenschaften, Train World, Mini-Europa und das Comic-Zentrum funktionieren mit Kindern gut. Für die Wege gilt: Metro statt lange Fußmärsche, dann bleibt die Laune.
  • Mit eingeschränkter MobilitätDie Unterstadt ist flach, aber grob gepflastert, und zwischen Unter- und Oberstadt liegen Höhenmeter. Der gläserne Aufzug am Justizpalast und die Rolltreppen am Kunstberg nehmen dir die schlimmsten Steigungen ab, viele Metrostationen haben Aufzüge.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Brüssel?

Zwei volle Tage reichen für die Grand-Place, den Kunstberg mit den großen Museen, das Atomium und ein Viertel deiner Wahl. Am dritten Tag kommen Jugendstil, Waterloo oder der Zoniënwald dazu. Als Kurztrip funktioniert Brüssel auch an einem Wochenende, dann streichst du aber alles, was außerhalb des Innenstadtrings liegt.

Was ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Brüssel?

Die Grand-Place, ohne Diskussion. Der Platz steht seit 1998 auf der UNESCO-Welterbeliste und ist der einzige Ort der Stadt, der wirklich jeden überzeugt. Wenn du nur eine Stunde Zeit hast, gehst du dorthin, machst einen Rundgang um den Platz und schaust dir die Gildehäuser von unten an.

Sind die Sehenswürdigkeiten in Brüssel zu Fuß erreichbar?

Die Innenstadt schon. Grand-Place, Manneken Pis, Kathedrale, Kunstberg, Museen und Sablon liegen in einem Fußgängerradius von etwa zwanzig Minuten. Für Atomium, Jubelpark, Horta-Museum, Train World und Waterloo brauchst du Metro, Tram oder Zug. Rechne bei den Wegen zwischen Ober- und Unterstadt Steigungen ein.

Welche Museen in Brüssel sind kostenlos?

Das Parlamentarium und das Haus der Europäischen Geschichte im Europaviertel verlangen keinen Eintritt. Das Kirchenschiff der Kathedrale ist ebenfalls frei zugänglich, ebenso der Königliche Palast während seiner Sommeröffnung. Viele städtische und föderale Museen haben zusätzlich einen freien Nachmittag im Monat, die Regelung steht auf der jeweiligen Website.

Lohnt sich das Atomium wirklich?

Ja, wenn du Architektur der Nachkriegszeit magst oder mit Kindern unterwegs bist. Die Aussicht aus der obersten Kugel ist gut, aber nicht spektakulär, weil Brüssel flach ist. Der eigentliche Reiz liegt im Inneren: Rolltreppen in Röhren, Ausstellungen in den Kugeln und viel Zeitgeist von 1958.

Kann man Brüssel gut mit Brügge oder Gent verbinden?

Sehr gut. Beide Städte liegen mit dem Zug rund eine Stunde entfernt, die Verbindungen fahren mehrmals pro Stunde ab Bruxelles-Midi oder Bruxelles-Central. Ein Tagesausflug ist ohne Auto machbar. Wer beides sehen will, übernachtet trotzdem besser eine Nacht vor Ort, denn beide Städte werden nach Feierabend deutlich schöner.